Kultur: Lehrausgang zur „Langen Nacht der Museen“

Am 6. Oktober 2018 unternahmen einige Schülerinnen aus der 2AK/BK und der 4AK im Rahmen des Freigegenstandes „Kunst und Kultur“ einen Lehrausgang zur Langen Nacht der Museen.

Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek
Die erste Kulturinstitution, die wir uns vorgenommen hatten, war der barocke Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek. Dort besuchten wir eine Ausstellung, denn immerhin feiert die Österreichische Nationalbibliothek heuer ihr 650. Jubiläum. Die ursprüngliche Hofbibliothek von Kaiser Karl VI., dessen Statue direkt im Zentrum des Prunksaals steht, hinterließ bei uns einen sehr faszinierenden Eindruck. Der Prunksaal wurde im Barockstil erbaut, was man anhand der Deckenmalerei sowie der Fresken gut erkennen konnte. Bei der Führung wurde erwähnt, dass sich um die 200.000 Bücher in den meterhohen Regalen und Vitrinen des Prunksaals befänden.

METRO Kinokulturhaus
Kino und Ausstellungen unter einem Dach – mit zwei Kinosälen und drei Ausstellungsebenen präsentiert das historische METRO Kinokulturhaus des Filmarchiv Austria als neues Zentrum des audiovisuellen Erbes Österreichs täglich ein spannendes Programm für Groß und Klein. In der Ausstellung „Die Stadt ohne“ wurden die Themen Antisemitismus und Rassismus thematisiert. Unter anderem stellte man dort Plakate sowie Werbungen aus, welche in vielen von uns ein unbehagliches Gefühl auslösten. Außerdem hatten wir das Vergnügen, uns Aufnahmen einer Wochenschau des Jahres 1968 im Non-Stop-Kino anzuschauen.

Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek
Als letzte Station auf unserer Liste gingen wir ins Literaturmuseum der Österreichischen Nationalbibliothek. Diese präsentierte einen Querschnitt der österreichischen Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Eingebettet in die einzigartigen denkmalgeschützten Räumlichkeiten des Grillparzerhauses wurden beeindruckende Exponate, Originalhandschriften, Fotos, Landkarten, Briefe und vieles mehr ausgestellt. So sahen wir beispielsweise, wie die Uniform von Arthur Schnitzlers fiktiver Figur „Leutnant Gustl“ womöglich ausgesehen haben könnte, und die Route, die er in seinem Monolog durch Wien geht. Auch Briefe, Fotos und Werkausschnitte des berühmten Schriftstellers Franz Kafka konnten wir begutachten. Es war für uns alle eine sehr spannende Zeit in der Langen Nacht der Museen und wir empfehlen diese jedem, der nun für nächstes Jahr Interesse daran bekommen hat, auf jeden Fall weiter.