Begabungsförderung

Expertinnen für das Konzept

      Mag. Elisabeth Baar
  Mag. Sabine Hetfleisch

 

Begabungsförderung findet an unserer Schule sehr oft nach dem personenorientierten Ansatz statt, und zwar quer durch alle Fächer und Schultypen unserer Schule.

Ein besonderes Highlight stellen dabei die unterschiedlichen Schwerpunkte dar: Jede/r Schüler/in kann frei nach Interesse und Begabung einen Schwerpunkt auswählen und die eigenen Interessen und besonderen Fähigkeiten, vor allem im wirtschaftlichen Bereich, werden gefördert und vertieft.

In weiterer Folge werden Begabungen fachspezifisch wahrgenommen, wobei vereinzelt bei der Bearbeitung von Aufgabenstellungen auch fachfremde Begabungen aufblitzen. So standen etwa im Rahmen der „Getty Museum Challenge“, die im Schuljahr 2019/20 in ausgewählten Klassen im Sprachunterricht durchgeführt wurde, künstlerische Talente und Kreativität im Fokus. Auch beim „Smart-School-Contest“ der NAWI-Fächer konnten unsere Schüler/innen ihre naturwissenschaftlichen Interessen auf kreative Weise ausleben.

Ferner stellen Freigegenstände und besondere Veranstaltungen Möglichkeiten dar, Begabungen der Lernenden zu fördern und zu vertiefen: Schüler/innen mit sprachlicher Begabung haben die Möglichkeit, den Freigegenstand „Latein“ zu wählen, der Freigegenstand „SAP” vertieft eher Interessen im mathematischen und wirtschaftlichen Bereich. Sportliche Begabungen werden durch Angebote wie dem jährlichen Schulfußballturnier, einem Sportfest, einem Volleyballturnier sowie die Teilnahme am „Wien-Marathon“ und am „Caritas Laufwunder“ gefördert. Spezielle Schulveranstaltungen, wie zum Beispiel das Faschingsfest am Faschingsdienstag, bei dem u.a. die besten Kostüme prämiert wurden, unterstützen die Förderung besonders kreativer Talente.

Besonders talentierte Schüler/innen nehmen darüber hinaus auch an Wettbewerben teil: So zählten im vergangenen Schuljahr die Teilnahme am Redewettbewerb „Sag’s multi!” und am Fremdsprachenwettbewerb in Englisch und den zweiten lebenden Fremdsprachen zu einem weiteren Höhepunkt, bei welchem Schüler/innen mit besonderen Begabungen in diesem Bereich ins Rampenlicht treten durften.

In Einzelfällen werden hochbegabte Schüler/innen auch dadurch gefördert, dass sie eine Klasse „überspringen“ dürfen. Hier wird allerdings mit sehr viel Behutsamkeit vorgegangen und die Entscheidung im Rahmen einer Klassenkonferenz sehr genau besprochen. Schüler/innen, die bereits zusätzlich zum Schulbesuch außerordentlich studieren, werden dabei ebenfalls von Seiten der Schule unterstützt.

Ein wesentlicher Teil der Schulkultur sowie des Begabungsförderungskonzepts an unserer Schule ist auch eine ausgeprägte Feedbackkultur. Es wird in allen Gegenständen Wert darauf gelegt, regelmäßig Feedback von Schüler/innen einzuholen und auch ihnen häufig Rückmeldungen – nicht nur zum Leistungsstand, sondern beispielsweise auch zum Sozialverhalten – zu geben. Die Lehrer/innen stehen den Schüler/innen selbstverständlich auch außerhalb des Unterrichts für Gespräche zur Verfügung und sind gerne bereit, auf Anregungen und Wünsche einzugehen – hier rückt wieder die Personenorientierung ins Zentrum unseres pädagogischen Verständnisses.