Am 7. Jänner 2026 besuchten die Schülerinnen und Schüler der 3BS im Rahmen eines Lehrausgangs das Jüdische Museum Wien und setzten sich mit der Ausstellung „Schwarze Juden, Weiße Juden? Über Hautfarben und Vorurteile“ auseinander. Der Museumsbesuch ermöglichte eine theologisch-pädagogische Auseinandersetzung mit dem Menschen als von Gott geliebtem, einzigartigem und zugleich verletzlichem Wesen.

Im gemeinsamen Einstieg wurden die Schüler*innen herzlich begrüßt und in den Ausstellungsraum geführt. Anhand ausgewählter Persönlichkeiten und ihrer ausgestellten Gegenstände wurde deutlich, dass Menschen verschieden, aber gleichermaßen wertvoll sind. Diese Vielfalt wurde als Grundlage für ein offenes, achtsames und fehlersensibles Miteinander thematisiert.

In den weiteren Ausstellungsräumen setzten sich die Schülerinnen gemeinsam mit unterschiedlichen Objekten auseinander. Sie betrachteten diese aufmerksam und wählten einzeln oder in Gruppen einen Gegenstand aus, den sie anschließend vorstellten. Dieser Zugang förderte ein miteinander Lernen, das pädagogisch gut, ganzheitlich und werteorientiert angelegt war. Die Schülerinnen wurden ermutigt, frei zu denken, Fragen zu stellen und suchend zu bleiben.

Durch die Präsentationen und ergänzenden Erläuterungen der Ausstellungsführerin wurde das Lernen als werdender Prozess erfahrbar. Die Auseinandersetzung mit Vorurteilen, Machtstrukturen und gesellschaftlichen Zuschreibungen sensibilisierte die Schülerinnen und Schüler für soziale, vernetzte und solidarische Verantwortung – auch gegen den Strom bestehender Denkmuster.

Der Museumsbesuch hinterließ die Schülerinnen gestärkt und nachdenklich und regte sie dazu an, über Menschsein, Gemeinschaft und Verantwortung aus religiöser Perspektive nachzudenken.