Am 15. April 2026 versammelte sich die Schulgemeinschaft der HAK und HAS in der Sacré Coeur Kirche am Rennweg zur österlichen Eucharistiefeier. Nach dem Weg durch die Fastenzeit, der bereits am Aschermittwoch begonnen hatte und in einem späteren Impuls in der Kapelle vertieft wurde, stand nun die Osterbotschaft im Mittelpunkt: Das Leben ist stärker als alles, was uns belastet und niederdrückt.

Schon in den vergangenen Wochen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Bild vom Herz aus Stein und dem Wunsch nach einem neuen, lebendigen Herzen. In der Ostermesse wurde dieser Weg weitergeführt. Das Evangelium von den Emmausjüngern zeigte, wie aus Trauer neue Hoffnung wachsen kann. Zwei Menschen, die enttäuscht und orientierungslos unterwegs waren, erfahren auf ihrem Weg, dass Christus an ihrer Seite geht. Aus Entmutigung wird neues Vertrauen, aus Dunkelheit wächst Licht.

Kaplan Anthony griff diesen Gedanken in seiner Predigt auf. Er betonte, dass die Auferstehung nicht nur ein Ereignis der Vergangenheit ist, sondern Menschen auch heute aufrichtet. Gerade im schulischen Alltag mit seinen Anforderungen, Prüfungen und Herausforderungen kann der Glaube Kraft schenken, neu aufzustehen und den nächsten Schritt zu gehen.

Die Feier machte deutlich, dass Schule mehr ist als ein Ort des Lernens. Sie ist auch ein Raum, in dem Menschen als suchend wahrgenommen werden. Wo Gemeinschaft achtsam wächst und Menschen einander offen begegnen, kann Hoffnung spürbar werden.

Erstmals richtete unsere Direktorin Mag. Elisabeth Richter, die seit Semesterbeginn in ihrer neuen Aufgabe tätig ist, Worte an die versammelte Schulgemeinschaft. Sie dankte allen Mitwirkenden für die Gestaltung der Feier und ermutigte dazu, den gemeinsamen Weg der Hoffnung und gegenseitigen Stärkung weiterzugehen.