Schulkooperation „Steuer- und Unternehmensberatung“ feiert ersten Geburtstag
mit zünftigem OKTOBERFEST im Sacré Coeur

Anlässlich des einjährigen Bestehens der Schulkooperation mit der Kammer der Wirtschaftstreuhänder lud die Handelsakademie Sacré Coeur die teilnehmenden Kanzleien, die Schülerinnen und Schüler des Schwerpunktlehrganges, ihre Eltern und Vertreter der Kooperationspartner zum Oktoberfest auf den Campus Sacré Coeur. Im Rahmen von Tanz, Show und Kabarett bot das Get-together bei Bier und echten Münchner Weißwürsten die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.

Schon beim Einzugsmarsch „Wien bleibt Wien“ und Bandltanz der Schülerinnen und Schüler in Dirndl und Lederhosen kam Feierstimmung auf, die sich durch den ganzen Abend zog.

Schulleiterin MMag. Dr. Eva Hintringer zeigte sich in ihren Begrüßungsworten stolz auf die exklusive Kooperation ihrer Schule mit den Wirtschaftstreuhändern.

Kammerpräsident Mag. Klaus Hübner unterstrich in seinem Statement die Bedeutung dieser Kooperation, die eine wichtige Investition in die Qualifikation von künftigen Kanzleimitarbeitern ist. Um die Qualität der Steuerberatung in Österreich auf einem hohen Niveau zu halten bedarf es qualifizierter Mitarbeiter auf allen Ebenen der Kanzleiarbeit und Klientenbetreuung, so Hübner. Mit dieser Kooperation erhalten Kanzleien Zugang zu interessierten und talentierten Schülerinnen und Schülern, die schon in der schulischen Ausbildung auf die Anforderungen in der Kanzlei vorbereitet werden und die sie im Rahmen des verpflichtend zu absolvierenden Praktikums noch während der Ausbildung „on the job“ kennenlernen können.

Landespräsidentin Mag. Waltraud Mäder-Jaksch bestätigte, dass die KWT mit dieser Kooperation den richtigen Weg eingeschlagen hat. Sowohl die Erfahrungen, die die Schülerinnen und Schüler in den Kanzleien gemacht haben als auch die Erfahrungen der Kanzleien mit den Praktikantinnen und Praktikanten sind außerordentlich positiv.

Die Schülerinnen und Schüler des Ausbildungsschwerpunktes „Steuer- und Unternehmensberatung“ haben ihr erstes Schwerpunktjahr bravourös gemeistert und auch ihren ersten Praxistest mit Auszeichnung bestanden. Dies kam in den Worten der Vertreter jener Kanzleien, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Praxis absolviert haben, deutlich zum Ausdruck. Vielfach wurde bei Überreichung des Zeugnisses gleich die Einladung ausgesprochen, für das Ferialpraktikum auch im kommenden Jahr in die selbe Kanzlei zurückzukehren.

Im Rahmen des Abends hatten sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Kanlzeien Gelegenheit, über ihre Erfahrungen zu berichten uns sich darüber auszutauschen.

Dass aber nicht nur Arbeit und Lernen im Sacré Coeur gefordert, sondern auch das künstlerische Talent der Schülerinnen und Schüler gefördert wird, wussten die Gäste des Abends bereits von der Auftaktveranstaltung im September 2010. Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Ihre Zukunftsvisionen setzten die Schülerinnen und Schüler des Ausbildungsschwerpunktes mit den kabarettistischen Einlagen „Klassentreffen“ und „Plauderstunde im Seniorenheim“ humorvoll um.

Bei allen Beteiligten, bei den Schülerinnen und Schülern, bei den Lehrerinnen und Lehrern und auch bei den Steuerberatern zeigte sich die Begeisterung für diesen Ausbildungsweg an diesem Abend deutlich. Es sind die Begeisterung und das Engagement, das diese Projekte so wertvoll macht. Das Engagement, das die jungen Leute in den Kanzleien für die praktische Berufsausbildung mitbringen. Die Freude, mit der die Mitarbeiter der Kanzleien den Jungen den Einstieg in die Berufswelt zeigen. Das Engagement, das die Lehrer der Sache entgegenbringen. Das war bei diesem Fest deutlich zu spüren.

Das Sacré Coeur war und ist mit der Initiative von Frau Direktor Dr. Hintringer Vorreiter. Gemeinsam mit Berufsangehörigen aus dem Zukunftsausschuss der KWT wurde der spezielle Lehrplan für den Ausbildungsschwerpunkt „Steuer- und Unternehmensberatung“ erarbeitet, auch ein Pflichtpraktikum ist vorgesehen, sodass garantiert ist, dass die zukünftigen Absolventinnen und Absolventen den Anforderungen der Praxis entsprechen können.

Der Textbeitrag stammt aus dem KWT Update 4/2011 (Mitgliedermagazin der Kammer der Wirtschaftstreuhänder)