Seit Juni 2026 bereichert Therapiehund Yuna unseren Schulalltag. Nach ihrer erfolgreichen Ausbildung zum zertifizierten Therapiehund durfte sie bereits ihre ersten Einsätze absolvieren und die Klassen 1BK, 1AS und 1BS kennenlernen.

Yuna ist der erste zertifizierte Therapiehund an der HAK/HAS/AUL Sacré Coeur Wien und wird künftig regelmäßig im Unterricht eingesetzt. Der Einsatz ergänzt die pädagogische Arbeit der Schule und trägt dazu bei, soziale Kompetenzen, Achtsamkeit, Verantwortungsbewusstsein und ein positives Miteinander innerhalb der Schulgemeinschaft zu stärken.

Bevor Yuna die Klassen besuchte, beschäftigten sich die Schüler*innen im Unterricht mit dem Thema Hund. Mit einem Hunde-Memory lernten sie Wissenswertes über Hunde im Allgemeinen sowie speziell über Yuna. Dabei wurden unter anderem folgende Fragen behandelt:

  • Wie erkennt man Stresssignale bei einem Hund?
  • Wie gut können Hunde hören und riechen?
  • Welche Regeln gelten im Umgang mit einem Schulhund?
  • Worauf sollte man achten, damit sich ein Hund wohlfühlt?

Die Schüler*innen setzten sich dabei mit den Bedürfnissen eines Hundes auseinander und lernten, wie wichtig ein achtsamer und respektvoller Umgang mit Tieren ist. Gleichzeitig wurde das Bewusstsein dafür gestärkt, Verantwortung zu übernehmen und aufeinander Rücksicht zu nehmen.

Anschließend durfte Yuna die Klassen besuchen. Im Mittelpunkt stand zunächst das gegenseitige Kennenlernen. Die Schüler*innen lernten Yuna, ihre Aufgaben als Therapiehund sowie wichtige Verhaltensregeln kennen.

Besonders viel Freude bereitete das gemeinsame Kennenlernspiel, bei dem die Schüler*innen spielerisch mit Yuna in Kontakt treten konnten. Dabei zeigte sich schnell, wie aufmerksam, freundlich und ruhig Yuna auf die Jugendlichen reagiert.

Die ersten Einsätze verliefen sehr positiv. Die Schüler*innen begegneten Yuna mit großem Interesse, Offenheit und Verantwortungsbewusstsein. Ihre Anwesenheit trug zu einer entspannten und wertschätzenden Atmosphäre bei und förderte ein soziales Miteinander im Klassenverband.

Die ersten Rückmeldungen der Schüler*innen waren durchwegs positiv und zeigen, dass Yuna bereits nach kurzer Zeit ein geschätzter Teil des Unterrichts geworden ist. Viele Jugendliche berichteten, dass sie sich durch ihre Anwesenheit wohler fühlen und den Unterricht als besonders angenehm erleben. Damit leistet der Schulhundeeinsatz einen kleinen, aber wertvollen Beitrag zu einer ganzheitlichen und pädagogisch gut gestalteten Schulkultur.

Die Einsätze haben gezeigt, welches Potenzial in diesem Projekt steckt. Wir freuen uns darauf, den Schulhundeeinsatz auch in Zukunft fortzusetzen und gemeinsam weitere wertvolle Erfahrungen zu sammeln.