Kunst & Kultur: Maria Stuart im Theater Scala

„Schiller ist mehr als des Bürgers zweitliebster Schulbuchklassiker, er ist alles andere als inaktuell. Entstaubt und auf seine packende Essenz reduziert, ist das Stück in dieser Inszenierung sowohl Politthriller als auch Psychoduell.“
(Homepage Theater Scala)

Am Abend des 2. April 2019 erlebten wir Schülerinnen des Freigegenstandes Kunst und Kultur einen spannenden Theaterabend. Bruno Max inszeniert Friedrich Schillers klassisches Drama „Maria Stuart“ als modernen Thriller und beschert damit im Theater Scala (Theater zum Fürchten) im 5. Bezirk einen mitreißenden Theaterabend. Die zentralen Figuren der englischen Königin Elisabeth und der schottischen Königin Maria Stuart liefern sich einen Machtkampf, der viele Facetten der menschlichen Psyche aufzeigt. Auch das Bühnenbild unterstützt eindrucksvoll dieses Machtspiel der Herrscherinnen, da Elisabeth meist ein „Stockwerk“ über der Gegenspielerin steht und letztendlich auch vermeintlich gewinnt – oder doch nicht? Denn am Ende ist sie es, die alleine ist und mit dem Verlauf der Dinge leben muss.

Schiller spricht in diesem Werk viele Themen an, die auch heute mehr als aktuell sind: politische Macht, Freiheit, Neid, Verantwortung und Konkurrenz. Wir genossen eine packende Inszenierung, die noch lange in uns nachhallen wird.